Die Entscheidung, zur Transat-Tour aufzubrechen

An sich war es ein schleichender Prozess, mit vielen Gesprächen, Überlegungen, immer in Richtung „Wir segeln über den Atlantik“. Aber wenn wir uns über DEN Zeitpunkt unterhalten, an dem wir die Entscheidung getroffen haben, den Atlantik zu übersegeln, haben wir beide immer den gleichen Namen im Kopf: Tuscolo.

Tuscolo – für alle Nicht-Bonner – ist ein Restaurant mit einer, das muss man einfach so sagen, wahnsinnig leckeren Pizza (an dieser Stelle möchte ich anmerken, dass Markus und ich eigentlich eine andere Lieblingspizzeria haben, von der ich aber ganz sicher noch berichten werde ;)).

Wir landeten im Tuscolo nach unserem Besuch auf der „Boot“ im Januar 2017, also der größten Wassersportmesse deutschlandweit. Tickets dafür hatte ich Markus zu Weihnachten geschenkt und wir gingen an zwei Tagen hin: an einem Tag waren wir dort noch mit Freunden unterwegs, u.a. um etwa unseren nächsten Kroatien-Törn direkt zu buchen; den zweiten Tag verbrachten Markus und ich zu zweit auf der Messe, konnten nochmal etwas intensiver und gezielter nach Dingen schauen, die uns bereits am ersten Tag angesprochen haben.

Was es auf der Boot alles gibt und wieso sich ein Besuch –auch an zwei Tagen lohnt – werden wir in einem anderen Beitrag berichten. Aber hier soll es ja um unsere, um DIE Entscheidung gehen, um den Startschuss zum Projekt Transat… Wo war ich also? Ach ja: wir waren nun also den zweiten Tag auf der Boot und kehrten anschließend ins Tuscolo am Bonner Münster ein – wiederum für die Nicht-Bonner: das ist eine große Kirche in Bonn. Wir waren ziemlich erschöpft vom Tag, aber gleichzeitig auch aufgeputscht von den vielen tollen Eindrücken. Und dort, an einem Tisch am Fenster, wurde die Idee geboren, unser nächstes großes Abenteuer anzugehen: eine Atlantiküberquerung unter Segeln.

Zu diesem Zeitpunkt kannten wir uns gerade einmal vier Monate und waren – außer einem Kurztrip nach Mailand über Silvester – noch nicht gemeinsam im Urlaub gewesen, geschweige denn zusammen segeln. Von daher kann man vielleicht sagen, war es auch in dieser Hinsicht eine sehr mutige Entscheidung. Aber Markus und ich waren von Anfang an Feuer und Flamme, wir sprachen über einen geeigneten Zeitpunkt, loszufahren: Wann könnte man ein Sabbatjahr nehmen, wie ist meine Arbeitssituation in ein paar Jahren (Promotion, Vertrag etc.), wann könnte man realistisch ein Boot kaufen, was bedeutet das auch für eine Familienplanung… und so weiter… Auch im Nachhinein haben wir viel über diese Dinge gesprochen und sprechen auch weiterhin darüber. Das sind Punkte, die uns natürlich bewegen, die unser Leben miteinander auch ein Stück weit prägen. Wichtig ist für uns auch, dass wir es in allererster Linie für uns beide machen, wir wollen uns wohlfühlen mit der gesamten Reise und werden uns nicht stressen lassen, wenn es doch anders kommt. Einfach mal schauen. Aber – und das vielleicht am wichtigsten – die Entscheidung ist da und wir freuen uns riesig auf das Projekt!

Transat – Wirklich?

Transat als Abkürzung für „Transatlantik“ und für Markus und mich gleichbedeutend mit: Wir segeln über den Atlantik. Im Jahr 2021. Zu zweit. […]

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