Mit Blick aufs Jahr 2017

Wenn wir auf das vergangene Jahr zurückblicken, sehen wir vor allem glückliche und freudige Ereignisse – zum Glück, muss man sagen… An Silvester haben wir das Jahr 2017 Revue passieren lassen und zwar anhand von kleinen Jahresrückblick-Kärtchen, die ich im Internet aufgetan hatte – darunter war u.a. die Frage, mit welchem Wort wir das letzte Jahr beschreiben würden. „Ereignisreich“ war es für mich, „Veränderung“ hat für Markus am besten gepasst. Ereignisreich war es, weil so unfassbar viele große und kleine Momente gab, die das Jahr gefüllt und aufregend gemacht haben. Zusätzlich hat sich bei uns (im positiven Sinne) viel geändert und aus unseren zwei Leben wurde immer mehr eins: Wir sind zusammengezogen, haben unsere Homepage bzw. den Blog gestartet, sind das erste Mal zu zweit gesegelt und haben und schließlich verlobt.

Angefangen hat das letzte Jahr für Markus und mich in Mailand und war gleichzeitig unsere erste gemeinsame Reise. Vor dem Castello Sforzesco, mit Blick auf den Mailänder Dom und das Feuerwerk dort, haben wir die ersten Minuten vom Jahr 2017 verbracht. (Auf dem Rückweg zu unserem Apartment hatten wir übrigens eine sehr lustige Begegnung mit zwei Deutschen, über die wir noch lange lachen mussten.)

Im Januar folgte der Ausflug auf die Boot in Düsseldorf, zeitweise mit unseren Freunden Fabian und David, wo wir den Kroatien-Törn für Oktober gebucht haben. Wahnsinn, wenn ich daran denke, was in der Zwischenzeit noch alles passieren sollte und welche besondere Bedeutung der Kroatien-Törn für uns hat!

Die nächsten Monate waren dann vergleichsweise ruhig – außer meinen 30. Geburtstag im März gab es nicht viel (wobei ich sagen muss, dass ich kein großer Geburtstagsfeierer bin, auch wenn ich den Tag immer genieße… letztes Jahr waren z.B. zwei Freundinnen aus Berlin zu Besuch und wir haben zusammen mit Markus einen sehr schönen Abend verbracht). Aber auch diese Monate waren wunderbar, Markus und ich konnten uns auf uns konzentrieren, uns besser kennenlernen und immer wieder feststellen, wie glücklich wir miteinander sind.

Im April war Markus für zwei Wochen in den USA, ein Urlaub, der schon lange geplant war. Er hat seine ehemalige WG-Mitbewohnerin besucht, die inzwischen dort lebt. Begleitet von David und Alina, der dritten im WG-Bunde, ist er nach New York, Washington, Philadelphia und Boston gereist. Wir haben in dieser Zeit täglich miteinander telefoniert und geschrieben, u.a. auch, weil die erste große Veränderung kurz bevorstand: unser Zusammenzug. Bereits im Februar hatten wir den Entschluss gefasst, zusammenziehen (Grund für Markus: Fixkosten sparen ;)), im März wurde dann klar: bald! Im Mai! Also habe ich meine Wohnung gekündigt, einen Nachmieter gesucht, Möbel verkauft, gepackt und und und. Stressig war diese Zeit, aber letztlich hat es sich gelohnt und Anfang Mai, kurz nachdem Markus wieder aus den USA zurück war, bin ich mit Sack und Pack (es waren sage und schreibe 30 Umzugskartons!) und dank der großartigen Umzugs- Unterstützung unserer Freunde bei ihm eingezogen. Ich war ziemlich aufgeregt wegen dieses doch sehr großen Schrittes nach nur sechs Monaten Beziehung, zumal ich bisher noch nie mit jemandem zusammengewohnt habe. Aber es hat für uns ganz einfach Sinn gemacht und sich so richtig angefühlt – was sich im Übrigen auch nie geändert hat.

Die Segelsaison begann für uns mit drei Tagen auf der Oosterschelde in Holland, die wir gemeinsam mit David und seinem Bruder Stephan verbracht haben. Die Tage waren schön, aber auch anstrengend und mir sind vor allem der starke Wellengang und die Kälte in Erinnerung geblieben (zugegeben, ich hatte auch kaum dicke Kleidung mit, weil ich irgendwie schon im Sommer-Modus war… „überraschenderweise“ war es Ende Mai auf dem Wasser aber doch noch recht frisch).

Zu diesem Zeitpunkt kamen dann auch einige Feiern dazu: die Kommunion von Markus‘ Nichte, die Firmung seines Neffen, die standesamtliche und später kirchliche Trauung von Eva und Fabian, bei der Markus Trauzeuge war (natürlich gab es auch einen Junggesellenabschied), die Trauung einer guten Freundin von mir in Berlin… und natürlich Markus‘ Geburtstag im Juni, an dem David und ich ihm einen Überraschungstag gestaltet haben! Ein wundervoller Tag, mit einer super schönen Feier zum Abschluss. Noch was? Ich glaube, das war es mit Feiern.

Und dann schließlich unser Zweihandsegel-Abenteuer: Im Sommer haben wir entschieden, eine Homepage zu starten, um unser Segelglück zu teilen. Die Idee dazu entstand im Juni, gestartet ist das Ganze dann im Juli – mit dem Blog als Herzstück und unserem Plan, über den Atlantik zu segeln, als großes Ziel… Ende Juli ging es auf unseren ersten Törn zu zweit, von Flensburg aus auf die Ostsee nach Dänemark rüber.

Da meine Schwester in Flensburg wohnt, konnten wir zwei Tage vor unserer Abreise schon entspannt anreisen und nach dem Törn noch etwas bei ihr entspannen. Der Törn war aufregend und schön und für uns eines der Dinge, auf die wir im letzten Jahr besonders stolz sind. Die Nachbereitungen – Video und Törnbericht – haben uns die kommenden Wochen versüßt und die Vorfreude, im Oktober wieder aufs Wasser zu kommen, geschürt.

Bis zum Kroatien-Törn im Oktober wurde es dann wieder ruhiger, in dieser Zeit haben wir uns viel unserer neu entdeckten Leidenschaft gewidmet: Gesellschaftsspiele. Etwa die Hälfte unserer aktuellen Spielesammlung ist vermutlich in den Monaten August und September entstanden :D.

 

Das größte Ereignis in diesem Jahr kam im Oktober während unseres Kroatien-Törns: unserer Verlobung. Wie genau das ablief, könnt ihr in unserem Törnbericht lesen 😉 Fest steht, dass der Moment, in dem wir oberhalb der Bucht auf Mljet standen und Markus mir den Heiratsantrag gemacht hat, für mich zu einem der atemberaubendsten und schönsten Momente des letzten Jahres zählen. Der Abend auf dem Schiff, als wir mit Eva, Fabian und David gefeiert haben, hat das noch abgerundet.

Die letzten Monate in 2017 waren dann geprägt von Arbeit, Arbeit, Arbeit (ich hatte z.B. viel mit meinem nebenberuflichen Lehrauftrag zu tun), aber auch von Besuchen in der Therme, die insbesondere für mich Entspannung pur bedeuten und gerade in dieser Zeit unglaublich gut getan haben. Leider wurde auch die Vorweihnachtszeit so stressig wie noch nie zuvor – oder jedenfalls habe ich sie noch nie als so stressig wahrgenommen – und Markus und ich waren froh über jede Minute, die wir zu zweit ein wenig genießen konnten, vor unserem ersten gemeinsamen Weihnachtsbäumchen und umgeben von Räucherkerzen-Duft.

Die Weihnachtstage und tatsächlich überraschend trotz der Fahrten nach Berlin auch die Tage zwischen den Jahren wurden dann aber entspannt. Ebenso wie unser Jahresausklang: Am Silvesterabend waren wir, d.h. Markus, David und ich, zunächst im Kino (zu unserer Kino-Leidenschaft haben wir bisher wenig gesagt, vielleicht wäre das aber auch mal einen Beitrag wert) und anschließend indisch essen – hier kamen dann auch die eingangs erwähnten Jahresrückblicks-Karten ins Spiel. Zu Hause gab es Dinner for One und um Mitternacht standen wir auf unserem Balkon, mit Sekt und Wunderkerzen.

Unser größter Wunsch für das neue Jahr? Gesundheit an allererster Stelle, Zufriedenheit und Zeit füreinander. Und für Markus ein Boot, das er leider nicht zu Weihnachten bekommen hat 😉

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